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Von Rechensteinen zu Mikrochips – TuN-Kurs der 10. Klassen der RS+ besucht das Arithmeum in Bonn

| Mathematik, 2025/26

Wie haben Menschen früher gerechnet? Wie funktioniert ein Computer eigentlich im Inneren? Und was haben Dualzahlen mit unserem Smartphone zu tun? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Schülerinnen des Wahlpflichtkurses Technik und Naturwissenschaften (TuN) der 10. Klassen bei ihrem Besuch im Arithmeum der Universität Bonn.

Schon beim Betreten des außergewöhnlichen Museums wurde deutlich, dass Mathematik und Technik alles andere als trocken sind. Die Ausstellung führte die Gruppe auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Rechnens – von frühen Zählhilfen und unterschiedlichen Zahldarstellungen über mechanische Rechenmaschinen bis hin zu modernen Computerchips.

Besonders beeindruckend waren die zahlreichen historischen Rechenmaschinen. Viele davon konnten sogar ausprobiert werden. So wurde schnell klar, wie viel Erfindergeist nötig war, um Rechenvorgänge zu automatisieren – lange bevor es Computer gab.

Der Besuch passte hervorragend zu den Unterrichtsinhalten des vergangenen Schuljahres. In den letzten Wochen hatten sich die Schülerinnen intensiv mit verschiedenen Zahlensystemen, insbesondere dem Dualsystem, sowie mit dem Aufbau und der Funktionsweise von Addiermaschinen beschäftigt. Im Arithmeum konnten sie nun viele der theoretischen Inhalte „in echt“ erleben und nachvollziehen. Auch der Aufbau moderner Computerchips wurde anschaulich erklärt und zeigte eindrucksvoll, wie aus einfachen logischen Schaltungen die Grundlage unserer digitalen Welt entsteht.

Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erkenntnissen und so manchem Aha-Moment im Gepäck trat die Gruppe am Nachmittag die Heimreise an. Der Ausflug machte deutlich, dass hinter den Computern und Smartphones unseres Alltags eine lange und faszinierende Entwicklungsgeschichte steckt – und dass Mathematik und Technik viel spannender sein können, als man auf den ersten Blick vermutet.