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LATEINER-AUSTAUSCH, Erasmus finanziert!

| Latein, Erasmus+, 2023/24

Proficiscamur Romam!

Erasmus+-Mobilität nach Rom: Lernen zwischen Antike und Gegenwart

Vom 27. April bis 3. Mai 2024 nahmen 14 Schülerinnen der Klassenstufe 11 und 12 unserer Schule gemeinsam mit unseren Lateinlehrerinnen Frau Claessen und Frau Weiß im Rahmen des Erasmus+-Programms an einer spannenden Mobilität nach Rom teil. Gemeinsam mit unserer Partnerschule, dem Liceo Avogadro, beschäftigten wir uns mit den Themen „Klassische Sprache und moderner Unterricht“ sowie „Christliche Werteerziehung in der Schule und Wertewandel in der modernen Gesellschaft“.

Nach der Ankunft in Rom stand zunächst das Kennenlernen der italienischen Austauschpartnerinnen und -partner im Mittelpunkt. Beim ersten gemeinsamen Treffen wurden Kontakte geknüpft und das abwechslungsreiche Programm der kommenden Tage vorgestellt.

Der erste Höhepunkt war der Besuch des Liceo Avogadro, das wir im Rahmen einer Schulrallye erkundeten. Anschließend führte eine Exkursion zu den Domitilla-Katakomben, wo wir uns mit der christlichen Friedhofskultur und dem Leben der ersten Christinnen und Christen im antiken Rom auseinandersetzten. Beim gemeinsamen Abendessen führten wir gute Gespräche und lernten uns schnell besser kennen.

An den folgenden Tagen nahmen  wir vor allem am Religions- und Lateinunterricht der Partnerschule teil und arbeiteten gemeinsam an verschiedenen Projekten. Im Religionsunterricht standen der Vergleich der römischen und christlichen Bestattungskultur sowie Fragen der christlichen Werteerziehung und des Umgangs mit Geflüchteten in Deutschland und Italien im Mittelpunkt. Im Lateinunterricht beschäftigten wir uns in deutsch-italienischen Teams mit modernen Unterrichtsmethoden, dem Einsatz digitaler Medien sowie der Entwicklung eines virtuellen Rundgangs durch die antiken Stätten Roms. Dabei wurden auch digitale Lernstrategien anhand des Lehrwerks PONTES verglichen und diskutiert.

Neben der Projektarbeit bietet die Stadt Rom zahlreiche außerschulische Lernorte, an denen Geschichte unmittelbar erlebbar wurde. Auf unserem Programm standen unter anderem das Forum Romanum, das Kolosseum, das Pantheon und das Kapitol. Am italienischen Feiertag erkundeten wir in deutsch-italienischen Gruppen den Petersdom und den Vatikan, bevor sie den Circus Maximus besuchten. Weitere kulturelle Eindrücke sammelten sie im Auditorium Parco della Musica sowie im Museum MAXXI.

Den Abschluss der Mobilität bildeten ein gemeinsames Frühstück, die Präsentation und Reflexion der Projektergebnisse sowie die Verabschiedung von den italienischen Gastgeberinnen und Gastgebern. Mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen interkulturellen Erfahrungen und bereichernden Begegnungen traten wir ein bisschen traurig die Heimreise nach Vallendar an.

Monika Claessen und Corinna Weiß