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Französisch-Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 auf erster gemeinsamer Auslandsreise mit dem Ziel Luxemburg

| Französisch, 2025/26

Sprachen lernen lohnt sich. Das erfuhren die Siebtklässlerinnen der Realschule plus und des Gymnasiums am 17.06.2026 nicht erst bei den Interviews, die sie mit Passanten in Luxemburg zu führen hatte, sondern schon auf der Hinfahrt. Dort trafen sie Mitreisende aus mehreren Ländern und erprobten ihre Fremdsprachen- bzw. Zweitsprachenkenntnisse.
Nachdem der Zug über die Grenze zu Luxemburg gerollt war, ertönten die Durchsagen auf Französisch. In der Stadt selbst gab es auf dem Weg zur Place Guillaume II. an allen Ecken und Enden etwas auf Französisch zu lesen und zu hören.

Wer in Luxemburg ist, macht einen Abstecher in die Kathedrale und besucht die „Trösterin der Betrübten“. Die Luxemburger verehren die Gottesmutter, die Patronin des Landes, der sie einen goldenen Schlüssel der Stadt als Symbol der Schutzherrschaft über Luxemburg übereignet haben und die sie liebevoll „Leif Mamm“ nennen.

 Die Stadt gefiel den Schülerinnen auf Anhieb und sie erkundeten sie mithilfe einer Rallye, die sie zu den bedeutsamen und berühmten Orten und Sehenswürdigkeiten führte. Eine Stadtkarte, Informationen und Fragen zu den einzelnen Stationen und am Ende eine Belohnung (ein Kartenspiel für jede Teilnehmerin) gab es im Touristeninformationszentrum. Davor stand ein Klavier, das dazu einlud, Straßenmusik zu machen. Und so brachten die Schülerinnen nicht nur ihre sprachlichen, sondern auch ihre musischen Fähigkeiten zu Gehör.

Am Nachmittag war es an der Zeit, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Die anfängliche Aufgeregtheit wich der Freude darüber, dass die Passanten gerne bereit waren, sich den Fragen der Schülerinnen zu stellen und demonstrierten, dass die Luxemburger mehrsprachig aufwachsen bzw. aus aller Herren Länder kommen.

Die erste gemeinsame Auslandsreise steigerte die Motivation, in Französisch und generell das Fremdsprachenlernen zu investieren. Außerdem gibt es bei einigen Schülerinnen bereits Reisepläne, bald wieder nach Luxemburg aufzubrechen.

Sr. M. Theodore